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Roteisenerzbergbau

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Beschreibung

Die Suhler Eisenhämmer im Tal der Lauter (frühester Nachweis um 1363) waren mit ihren Rennfeuern und Schwanzhämmern sowohl Schmelzstätten der angelieferten Erze als auch Roheisenfabrikanten. Der Chronist Juncker (1668–-1714) berichtete, dass „am Döllberg täglich 300 Bergknappen angefahren wurden. Eine immense Zahl für die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg. Suhl war damals also bereits eine bedeutende Bergstadt. Als Gruben der frühen Zeit sind überliefert: Die Güldene Krone, Des Herrn Seegen, Himmelfahrt, Johannes, Trau auf Gott, Gabe Gottes, Grüner Zweig. Das bekannteste Bergwerk des Döllbergs ist die „Weiße Nachtviole“. Der Ansatzpunkt des Stollens, der heute leider kaum noch erkennbar ist, liegt ca. 600 m entfernt im Rimbachtal.

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