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Das Aufbaggern des Mundlochbereichs am „Sandstollen“ 1999.
Das Aufbaggern des Mundlochbereichs am „Sandstollen“ 1999.
Rechteinhaber: TLDA Weimar

Suhl, vorderer Domberg, „Sandstollen“, Bergwerke

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Beschreibung

Das Domberg-Revier war neben dem Döllberg (Nr. 37) das bedeutendste Bergbaugebiet der Bergstadt Suhl. Ein Bergbauwanderweg beginnt am Fuße des vorderen Domberges und erstreckt sich über ca. 4 km Wegstrecke in Richtung Nordwest. Der Lehrpfad vermittelt dem Besucher mit seinen zwölf Stationen einen umfassenden Einblick in die geologischen und bergbauhistorischen Aspekte der hiesigen Eisenerzgewinnung, die über Jahrhunderte die ökonomische Grundlage der eisenverarbeitenden Gewerbe in Suhl war. Ein ausführlicher Wanderführer dazu ist in der Tourist-Information Suhl erhältlich. Zur Veranschaulichung wurde der Sandstollen 1998/99 teilweise aufgewältigt (Bergbaujargon für gesäubert und gesichert) und mit einer Stollenmundloch-Imitation versehen. Angelegt wurde er vermutlich schon in der Blütezeit des Suhler Eisenerzbergbaus vor dem Dreißigjährigen Krieg. Der Stollen ist in Suhl als sogenannter Brauereistollen sehr bekannt, da die ausfließenden Wässer im letzten Jahrhundert von der nahegelegenen Burgbrauerei genutzt wurden.

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