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Fotografiesammlung Antike

Prof. Dr. Eva Winter
eva.winter@uni-jena.de

Institut für Altertumswissenschaften
Fürstengraben 25
07743 Jena
Deutschland
Tel. +49 (0) 3641 944820

nicht öffentlich -
nur nach Voranmeldung

Fotografiesammlung Antike

Dia- und Fotothek des Instituts für Klassische Archäologie

Die große Fotografiesammlung gehörte zum archäologischen Museum der Universität Jena. Es wurde im Jahr 1846 gegründet und gleichzeitig entstand die Sammlung. Sie wird noch heute für die Lehre genutzt.

Zur Sammlung gehören Dias im kleinen Format, sogenannte Diapositive und eine historische Sammlung mit Großdias.
Die Herstellung eines Dias oder Lichtbilds ist ein älteres Verfahren in der Fotografie. Bei diesem verwendet der Fotograf einen Diafilm. Die einzelnen belichteten Bilder des Films werden mit einem speziellen Projektor an die Wand geworfen. So sieht die Betrachterin oder der Betrachter ein großes Bild.

Besonders interessant sind einzelne Großdias aus dem Nachlass des Theologen Hans Lietzmann. Er war von 1905 bis 1923 Professor für Kirchengeschichte in Jena. Die Großdias sind private Aufnahmen und entstanden auf seinen Reisen nach Syrien, Palästina und Griechenland.
In den folgenden Jahren kaufte die Museumsleitung weitere Aufnahmen,
zum Beispiel von Dr. Franz Stoedtner (1870-1944). Er war Kunsthistoriker und Fotograf. Im Jahr 1895 gründete er in Berlin das “Institut für wissenschaftliche Projektion“. Zu dem Institut gehörte ein Verlag für Lichtbilder, also Fotos.

In der Sammlung befinden sich auch Skizzen und Stiche aus der Zeit des 16. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie sind aus dem Nachlass des deutsch-französischen Altertumsforschers und Sammlers Wilhelm Froehner (1834-1925).
Die Aufnahmen und Skizzen der Sammlung zeigen Bauwerke und Landschaften, die es heute nicht mehr gibt oder die heute stark verändert sind. Dazu gehören zum Beispiel eine alte Aufnahme der Engelsburg in Rom oder der Campagna Romana, der hügeligen Landschaft bei Rom.
Die Fotografien und Skizzen sind Zeitdokumente und haben deshalb für Archäologen und Kunsthistoriker einen großen Wert.