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Orientalisches Münzkabinett

Prof. Dr. Norbert Nebes norbert.nebes@uni-jena.de

Josef-Peter Jeschke
josef-peter.jeschke@uni-jena.de 

Prof. Dr. Stefan Heidemann (beratend)
stefan.heidemann@uni-hamburg.de

Lehrstuhl für Semitische Philologie und Islamwissenschaft Löbdergraben 24a
07745 Jena
Tel. +49 (0) 3641 944 850

nicht öffentlich - Voranmeldung erforderlich

Orientalisches Münzkabinett

Orientalisches Münzkabinett (OMJ)

Das Orientalische Münzkabinett wurde im Jahr 1840 von Johann Gustav Stickel (1805-1896) gegründet. Stickel war damals Professor für orientalische Sprachen an der Universität Jena. Seine Leidenschaft war die Islamische Numismatik, also die Beschäftigung mit den Münzen des Orients.

Dieses Interesse teilte Professor Stickel mit Johann Wolfgang von Goethe (1749- 1832), der damals Minister am Weimarer Fürstenhof war. Goethe und der Weimarer Hof unterstützten Stickels Sammeltätigkeit. So konnte er das Münzkabinett aufbauen. Es war eine der bedeutendsten Sammlungen orientalischer Münzen in der damaligen Zeit.

Von 1919 bis 1994 hatte das Münzkabinett für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler keine große Bedeutung. Es waren nur noch einige Tausend Münzen vorhanden. Die Bedeutung der Sammlung für die wissenschaftliche Forschung und Lehre konnte erst durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und privater Spender wieder aufgebaut werden. Heute ist das OMJ die zweitgrößte orientalische Münzsammlung in Deutschland.

Das OMJ ist in die internationale historische und islamwissenschaftliche Forschung eingebunden. Die Tätigkeit des OMJ umfasst die Zusammenarbeit mit anderen Universitäten und verschiedenen wissenschaftlichen Projekten. Das Münzkabinett ist außerdem wichtig für Veröffentlichungen und Ausstellungen, zum Beispiel in Wien, Istanbul, Budapest und New York.