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Halitkristalle mit Gips, Kaliwerk Bleicherode, Nordhausen, Thüringen, Deutschland (Foto Annegret Günther, FSU)
Aus der Mineralogischen Sammlung: Gips auf Halit aus Bleicherode in Thüringen

Schönheit aus der Tiefe

02.06.2020

Das Objekt des Monats ist ein besonders schöner Stein.
Er besteht aus Gips und Halit.
Aus dem Gips und dem Halit sind Kristalle geworden.
Halit nennt man auch Steinsalz.
Die Kristalle, die entstehen sind farblos.
Die Form ist ganz typisch ein Würfel.
Gips ist ein Mineral.
Die Kristalle sind lang und gelblich.
Das Gelb heißt auch bernsteinfarben.
Man sieht sie in den Halit-Kristallen.
Der Gips bildet oft zwei gleiche Kristalle.
Sie sehen dann im Halit wie Zwillinge aus.
Schon im normalen Tageslicht sieht der Stein besonders aus.
Schaut man sich den Stein in UV-Licht an,
kann man noch mehr entdecken.
Der Halit leuchtet rot.
Der Gips leuchtet blau.
Die Sonderausstellung hat den Stein von einem Sammler geschenkt bekommen.
Man kann ihn noch bis 8. März 2021 in unserer
Sonderausstellung: „Salz-Baustein des Lebens“ bewundern.
Ein Stein, wie Sie ihn hier sehen,
bildet sich oft nach aktivem Bergbau in einer Region.
Dieser Stein stammt aus dem stillgelegten Bergwerk in Bleicherode. Bleicherode liegt im Südharz.
Die Bergwerke im Südharz-Revier betrieben
Salzbergbau.
Salz wurde in Mitteldeutschland abgebaut.
Begonnen hat der Abbau im Jahr 1851 in Staßfurt.
1907 gab es ungefähr 60 Schächte,
in denen Salz abgebaut wurde.
Es sollten 30 weitere Schächte entstehen.
Auch heute ist Deutschland noch führend
in der Welt beim Abbau von Kalisalz.