Experimentelle Wissenschaftsgeschichte

Lehr- und Forschungssammlung experimentelle Wissenschaftsgeschichte

Rund 150 wissenschaftshistorische Instrumente – darunter historische Originale sowie Replikationen – umfasst die im Ernst-Haeckel-Haus aufbewahrte Sammlung. Sie dient sowohl der Lehre (Experimentelle Wissenschaftsgeschichte ist ein Wahlpflichtmodul) als auch der Forschung. Außerdem wird sie in Ausstellungsprojekte im Bereich der Wissenschaftswahrnehmung, Technik- und Kunstgeschichte und zunehmend in Schulprojekte eingebunden.

Universal-Maschine zum Abzeichnen nach der Natur

Foto: Ernst-Haeckel-Haus
Zugehörige Sammlung:
Lehr- und Forschungssammlung experimentelle Wissenschaftsgeschichte
Inventarnummer:
EWG_2013_00012
Hersteller:
Schmidt, Georg Christoph
Herstellungsort:
Jena
Datierung:
2008
Maße:
Gesamt: Länge: 188 cm; Breite: 97 cm; Tiefe: 57 cm
Material:
Holz: Rahmen
Glas: Scheibe
Bemerkung:
Die Maschine kann zum zentral- und linearperspektivischen Zeichnen genutzt werden. Sie besteht aus einem Zeichenrahmen und einem offenen Rahmen. Durch einen Pantographen wird die horizontale Leiste mit dem Zeichenstift und der Visierspitze gleichmäßig über beide Rahmen bewegt. So ist es möglich über die Diopterscheide zu visieren, und die Visierspitze damit in Einklang zu bringen. Bei Bewegung der Visierspitze entlang der Konturen des Objekts entsteht im rechten Rahmen die Zeichnung.
Literatur:
Georg Christoph Schmidt, Beschreibung einer Universal-Maschine zum Abzeichnen nach der Natur. Berlin, Stralsund 1778.
Olaf Breidbach u.a. "Natur im Kasten, Lichtbild, Schattenriss, Umzeichnung und Naturselbstdruck um 1800" Katalog zur Ausstellung, Jena, 2010.
Abbildungsrechte:
Ernst-Haeckel-Haus