Orientalisches Münzkabinett

Orientalisches Münzkabinett (OMJ)

Das OMJ ist die zweitgrößte Sammlung orientalischer Münzen in Deutschland. Im Jahr 1840 wurde das Kabinett von Johann Gustav Stickel gegründet, der es zu einer der bedeutendsten Orientsammlungen seiner Zeit aufbaute. Nach 1919 blieb das Münzkabinett bis 1994 wissenschaftlich verwaist. Mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und privater Mäzene konnte das Münzkabinett wieder zu einer wissenschaftlichen bedeutenden Forschungssammlung aufgebaut werden. Aktuell umfaßt der Bestand 21.000 Münzen. Das OMJ ist heute wieder in die internationale historische islamwissenschaftliche Forschung durch Kooperationen, Projekte, Publikationen und Ausstellungen, darunter in Wien, Istanbul, Budapest und New York vorzüglich eingebunden.

Münze

Zugehörige Sammlung:
Orientalisches Münzkabinett
Objekttyp:
Münze
Münzherr:
Herrscher: Öljeytü (Ūljāytū)
Dynastie: Īlkhāns
Landesteil / Linie:
Region: Georgia
Münzstätte:
Tiflīs
Datierung:
(71x H., Hijri)
Maße:
Durchmesser: 23 mm
Gewicht: 3,72 g
Stempelstellung: 9,30 h
Material:
Silber
Vorderseite(Legende):
"الله
لا اله الا
محمد
رسول الله
على ولى الله

:to the right/above/to the left/below
بسم / الله / الكر / يم

:margin
اللهم صلى على محمد وعلى الحسن والحسين وعلى ومحمد وجعفر وموسى وعلى والحسن ومحمد"
Rückseite(Legende):
"ضرب فى
ايام دولة المولى
السلطان الاعظم مالك ر (!)
الامم اولجايتو سلطا (!) غياث
الدنيا والدين خدا بنىده (!) محمد
خلد الله
ملكه

:around
Uljiu (!) Sultan in Uyghur-Mongolian
/script
لله الامر من قبل و من بعد/
ضرب تفليس/
سنه ... عشر وسبعمائة"
Standardzitierwerk:
Lang, Studies, p. 57f.; Pachomov, Mon. Gruzii, p. 178f.
Literatur zum Stück:
OMJ Sylloge 1, pp. 124–125, no. 1075