Orientalisches Münzkabinett

Orientalisches Münzkabinett (OMJ)

Das OMJ ist die zweitgrößte Sammlung orientalischer Münzen in Deutschland. Im Jahr 1840 wurde das Kabinett von Johann Gustav Stickel gegründet, der es zu einer der bedeutendsten Orientsammlungen seiner Zeit aufbaute. Nach 1919 blieb das Münzkabinett bis 1994 wissenschaftlich verwaist. Mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und privater Mäzene konnte das Münzkabinett wieder zu einer wissenschaftlichen bedeutenden Forschungssammlung aufgebaut werden. Aktuell umfaßt der Bestand 21.000 Münzen. Das OMJ ist heute wieder in die internationale historische islamwissenschaftliche Forschung durch Kooperationen, Projekte, Publikationen und Ausstellungen, darunter in Wien, Istanbul, Budapest und New York vorzüglich eingebunden.

Münze, Jul./Aug. 1282 (?)

Zugehörige Sammlung:
Orientalisches Münzkabinett
Objekttyp:
Münze
Münzherr:
Herrscher: Abaqa
Dynastie: Īlkhāns
Landesteil / Linie:
Region: Georgia
Münzstätte:
[Tiflīs]
Datierung:
Jul./Aug. 1282 (?) (681 (?) H., Rabīʿ al-Ākhar, Hijri)
Maße:
Durchmesser: 23 mm
Gewicht: 2,38 g
Stempelstellung: 12,30 h
Material:
Silber
Vorderseite(Legende):
"ىىر ىر ىر
بسم الاب
و والابن وروح
القدس الاه و
واحد † tendril

:inside the segments around the square
ربيع الاخر / سنة حد (؟) / ثمانين / ستمائة
(month and units digit barbarized)"
Rückseite(Legende):
"below tendril in Uyghur-Mongolian script:
Khaghanu
nereber
Abaqa-yin
deletkegülük
sen"
Standardzitierwerk:
Lang, Studies, p. 45
Literatur zum Stück:
OMJ Sylloge 1, pp. 120–121, no. 1062