Experimentelle Wissenschaftsgeschichte

Lehr- und Forschungssammlung experimentelle Wissenschaftsgeschichte

Rund 150 wissenschaftshistorische Instrumente – darunter historische Originale sowie Replikationen – umfasst die im Ernst-Haeckel-Haus aufbewahrte Sammlung. Sie dient sowohl der Lehre (Experimentelle Wissenschaftsgeschichte ist ein Wahlpflichtmodul) als auch der Forschung. Außerdem wird sie in Ausstellungsprojekte im Bereich der Wissenschaftswahrnehmung, Technik- und Kunstgeschichte und zunehmend in Schulprojekte eingebunden.

Elektrisiermaschine (Replik)

Foto: Heiko Weber
Foto: Heiko Weber
Foto: Heiko Weber
Zugehörige Sammlung:
Lehr- und Forschungssammlung experimentelle Wissenschaftsgeschichte
Inventarnummer:
EWG_2013_00014
Objekttyp:
Elektrisierapparat
Künstler:
Ernst-Haeckel-Haus
Datierung:
01.01.2004
Maße:
Gesamt: Höhe: 140 cm; Breite: 61 cm; Länge: 140 cm
Material:
Holz: Korpus
Glas: Glasscheibe/Glasglocken
Messing: Kurbel
Gold: Glasglockenlackierung
Kork
Kupfer
Bemerkung:
Es handelt sich bei dem Objekt um einen historischen Nachbau einer Scheibenelektrisiermaschine. Die Materialien und Techniken zur Herstellung wurden originalgetreu nachempfunden.

Mit Elektrisiermaschinen konnten im 18. Jahrhundert Phänomene von Elektrizitätserscheinungen erzeugt werden. Elektrisiermaschinen kamen sowohl im Kontext gehobener gesellschaftlicher Spiele mit Elektrizität, als auch in der experimentellen Forschung zur Anwendung.
Literatur:
Weber, Heiko: Die Elektrisiermaschine von Georg Christoph Schmidt (1773). Die Elektrisiermaschine im 18. Jahrhundert. In: Weber, Heiko (Hrsg.): Experimentelle Wissenschaftsgeschichte. München: Wilhelm Fink (2010).
Abbildungsrechte:
Ernst-Haeckel-Haus