Aus dem Phyletischen Museum: Aal (Anguilla anguilla) (Foto Gunnar Brehm)

Dreidimensionales Riechen

01.01.2018
Der Geruchssinn des Aales ist extrem fein und sogar besser als der von Hunden. Er besitzt fast eine Milliarde Riechsinneszellen. Durch seine beiden getrennten röhrenartigen Nasenlöcher nimmt er Geruchsspuren in drei Raumdimensionen wahr (stereoskopisches Riechen). So kann er selbst bei Dunkelheit und in trübem Wasser kleine Beutetiere genau orten.

Inventarnummer PMJ-Pisc-0120
Glas mit 9 Exemplaren, Länge ca. 25 cm

Dieses und andere Objekte werden gezeigt in der aktuellen Sonderausstellung zum Reich der Geruchsstoffe – einer Welt jenseits des Sichtbaren, die eine wesentliche Grundlage der Interaktion aller Lebewesen bildet.

Phyletisches Museum (Ebertstraße 1) bis zum 26. August 2018, Di bis Fr: 9.00–13.00 Uhr, 14.00–17.00 Uhr sowie Sa und So: 10.00–16.00 Uhr.