Aus der Mineralogischen Sammlung
Gold
(Foto Jan-Peter Kasper)

Gold aus der Sammlung Dr. Moritz Rudolf Ferber

01.02.2018
Die drei Stücke zeigen die übliche Präsentationsform kleiner Minerale in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das natürliche Gold ist in drei unterschiedlichen Formen (Morphologien) ausgebildet und präsentiert damit einen Querschnitt im Auftreten des natürlichen Goldes aus sekundären Lagerstätten!

Alle Stücke entstammen der Sammlung Dr. Moritz Rudolf Ferbers (1805-1875), eines Geraer Fabrikanten, dessen Privatsammlung von knapp 10.00 Stück im Jahr 1951 von der Universität Jena angekauft wurde. In der Ferber Sammlung sind über 200 Stücke Gold verzeichnet. Die hier ausgewählten wurden laut Ferbers handschriftlichem Eintrag direkt von einem Goldwäscher namens Kutschbach erworben.

von links nach rechts:
1. gediegen Gold, Blech;  Inv. Nr.: FS 310/171; Big Oak Flat, Kalifornien, USA
2. gediegen Gold, gepresst; Inv. Nr.: FS 307/167; Big Oak Flat, Kalifornien, USA
3. gediegen Gold, sog. Rollstück; Inv. Nr.: FS 300/153; Stockton, San Joaquin County, Kalifornien, USA

Die gezeigten Objekte entstammen der laufenden Sonderausstellung "Nicht alles was glänzt ist Gold" und können noch bis zum 9. April 2018 in der Mineralogischen Sammlung in Augenschein genommen werden.